Zur Orientierung für Menschen mit Behinderungen

Mit einer Namensinstallation ehrte der Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. die beeindruckende Zahl der 1177 Ehrenamtlichen, die aktuell in Berlin als einfühlsame Begleiter/innen für Schwerstkranke und Sterbende tätig sind.

Mit Witz und Verve befasste sich der Beitrag der Schauspielerin Andrea Kuhrmann mit der Zahl 1177. In der Rolle einer Schweizer Statistikerin machte sie auch bei den Ziffern ein Kommen und Gehen, ein Werden und Vergehen aus und stellte so einen komödiantischen Zusammenhang zu den fünf mit den Namen bedruckten Rollups her.

Anett Kuhr, Liedpoetin aus Süddeutschland, umrahmte den Abend mit einem Chansonprogramm, das Tod und Sterben thematisierte. Mit eigenen Erfahrungsberichten und Liedern wie Friedrich Hollaenders "Wenn ich mal tot bin, mach ich was ich will" brachte sie das Publikum zum Schmunzeln und zum Nachdenken.

Der kleine Empfang mit Wein und Brezeln bot Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, Hospizbewegte kennen zu lernen und sich angeregt mit Interessierten und Engagierten auszutauschen.

Willkommen

Tag der Offenen Tür

Mitten in der Hospizwoche öffnete das Hospiz seine Türen und empfing interessierte Besucher/innen mit Informationen und Führungen - und mit Improvisationstheater.

Pünktlich um 15 Uhr betraten die ersten Besucher/innen das Hospiz Schöneberg-Steglitz. Dank der Mithilfe auch der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen des Hospizes war für alles gesorgt. Sie hießen die Gäste willkommen, luden zu Hausführungen, boten Fingerfood und Getränke und standen jederzeit für persönliche Gespräche zur Verfügung. 

Im Laufe des Nachmittags informierten sich etwa 50 Interessierte über die Angebote des Hospizes und hatten Gelegenheit die Atmosphäre des Hauses zu spüren. Einige Angehörige von Schwerkranken nutzen den Anlass, die Schwelle des Hauses zu überschreiten und in persönlichen Beratungsgesprächen eine Orientierung zu gewinnen, die sie anschließend ihren erkrankten Familienangehörigen im Krankenhaus oder zu Hause vermitteln konnten.

Als um 17 Uhr das angekündigte Improvisationstheater begann, mußte so mancher Besucher stehen, da alle Sitzplätze vergeben waren. Die Spätzünder, eine Theaterformation des Theaters der Erfahrungen, wagten sich an das Experiment, ohne Netz und doppelten Boden, im Zusammenspiel mit dem Publikum zu improvisieren. Auch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen des Hopizes waren von der Partie, als es auf der Hospizbank zur Sache ging - sehr zum Vergnügen der Zuschauer, die sich bestens amüsierten.

 

Kontakt

Hospiz Schöneberg-Steglitz
Kantstraße 16
12169 Berlin
Standort / BVG Fahrinfo

Tel 7 68 83 -0
Fax 76 88 31 -11
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Sprechzeiten
Montag bis Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr (Almuth Lohoff)
Montag bis Freitag 8.00 bis 16.00 Uhr (Christine Seiler)
Montag bis Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr (Stefan Schütz)

Leitung
Christine Seiler
Tel 76 88 31 -02
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Sozialarbeit
Almuth Lohoff
Tel 76 88 31 -03
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Ambulante Hospizbegleitung
Stefan Schütz
Tel 76 88 31 -04
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